Mit Bleiwolle steht eine bewährte Lösungshilfe zur Verfügung, die in der Praxis immer beliebter wird. Der Werkstoff beweist sich als zuverlässiges und vor allem wartungsfreies Dichtungsmaterial - nicht nur im Denkmalschutz. Regelmäßige und zeitraubende Materialkontrollen sind nicht mehr erforderlich.
Bleiwolle ist die ideale Ergänzung zu Saturnblei.
Das Material passt sich flexibel an Baufugen unterschiedlicher
Art und Größe an und bietet nachhaltige Stabilität. Im Vergleich
zu Mörtel verfügt Bleiwolle über eine ausgewiesene Plastizität.
Damit kommt das Material vor allem als Dichtungsmittel von
Bleiblechanschlüssen in Mauerwerksfugen in Betracht. Der
Werkstoff bildet eine homogen abdichtende Sperrschicht und
isoliert dadurch verlässlich gegen eindringende Feuchtigkeit.
Dabei wird das Material durchlaufend verstemmt. Das Ergebnis ist
eine dezente und glatte Metallfuge, die auch hohen ästhetischen
Ansprüchen gerecht wird.
Auch im Strahlenschutz leistet Bleiwolle wertvolle Dienste. Das Material sorgt für eine optimale Abdichtung und gewährleistet eine zuverlässige Strahlenabschirmung auch bei komplizierten Anwendungen. Mit Bleiwolle lassen sich auch schwer zugängliche Stellen oder Spalten bei Durchbrüchen für Versorgungsleitungen sicher abschirmen.
Die erforderliche Menge an Bleiwolle ist abhängig
von der Fugengröße und den Arbeitsbedingungen am Einsatzort. Die
zu erzielende Dichte beträgt bis zu 11,0 kg/dm³. Bleiwolle ist
in Verpackungseinheiten zu 25 kg über den Fachhandel erhältlich.
Unabhängig von seiner Anwendung verfügt das Material über eine
nahezu unbegrenzte Lebensdauer. Als universelles
Dichtungsmaterial sichert es Planern und Handwerkern die
Qualität ihrer Arbeiten.
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© Gütegemeinschaft Saturnblei e.V. / 17.4.2007
