Gerade in der Bedachung sehen sich Handwerker immer wieder
komplexen Herausforderungen und Auflagen gegenüber. Deshalb
ist es von großem Vorteil, wenn vielfältige Anwendungen mit
der gleichen Technik realisiert werden können. Aus diesem
Grund ist das Bleilöten als Verbindungstechnik für Bleibleche
immer noch sehr verbreitet und beliebt.
Das Bleilöten löst ganz unterschiedliche Aufgabenstellungen und
erzielt auch unter modernen Rahmenbedingungen qualitativ
hochwertige Ergebnisse. Klempner und Dachdecker wenden diese
Technik bevorzugt bei der Herstellung von Dachdurchdringungen
oder Verwahrungen und Abdeckungen an. Bekannt ist die
Verbindungstechnik auch für das Löten von Zinkrinnen. Mit dem
Bleilöten lassen sich alle gängigen Werkstoffe flexibel und
dauerhaft verbinden.

Die Ausführung ist denkbar einfach: Beim Bleilöten werden die
gereinigten Verbindungsflächen sparsam mit einem Lötwasser
bestrichen. Hierzu eignet sich zum Beispiel F-SW 11 nach DIN
8511. Die zu verbindenden Bleistreifen werden zunächst
punktgeheftet, damit sie sich durch die Hitzeeinwirkung nicht
verziehen. Anschließend werden die Bleche mit einem antimonarmen
Blei-Zinn-Weichlot mit 40 Prozent Zinn Pb60Sn40 gelötet.
Flussmittelreste werden nach Abschluss des Lötvorgangs entfernt.
Aus ästhetischen Gründen ist dies auch für sichtbare Bauteile
sehr wichtig. So lassen sich kritische Bemerkungen von Bauherren
oder Architekten von vorneherein vermeiden.
Die Löttechnik erweist sich als lang erprobte und zugleich
zeitgemäße Anwendung. Handwerker können auf ein bewährtes
Verfahren vertrauen und dauerhafte Qualitätsergebnisse erzielen.
- Fotos stellen wir auf Anfrage gerne zur Verfügung -
Pressekontakt:
conovo media GmbH
Kolumbastraße 5
50667 Köln
Tel: 0221 35 68 60-0
Fax: 0221 35 68 60-55
E-mail: info@conovo.de
© Gütegemeinschaft Saturnblei e.V. / 13.12.2007
