Köln, 10. Oktober 2011 - Der Klimawandel macht sich immer stärker bemerkbar. Forschungsinstitute prognostizieren eine Verdreifachung der Sturmereignisse bis 2100 und einen Anstieg der Sturmschäden um jährlich 7 %. Heftige Winde, starker Regen, hohe Temperaturschwankungen: Bei Gebäuden ist davon das Dach am stärksten betroffen. An windexponierten Dachflächen kommt es leicht zu Sturmschäden. In Rand- oder Eckbereichen sind Winddruck und Wassermengen besonders hoch. Schnell können An- und Abschlüsse etwa an Schornsteinen abreißen.
Die klimatischen Veränderungen stellen Bedachungsmaterialien auf eine harte Probe. Planungs- und Ausführungsmängel können schwerwiegende Folgen haben. Schon wenn kleine Feuchtigkeitsmengen in die Dachkonstruktion eindringen, können erhebliche Schäden im Innenbereich entstehen. Häuser sind mit geeigneten Vorsorgemaßnahmen vor den Folgen des Klimawandels zu schützen. Besonders sensibel sind An- und Abschlüsse, da sie die Nahtstellen eines Daches sind. Eine robuste Abdichtung kann auch extremen Bedingungen auf Dauer trotzen.
Die zunehmende Zahl von Wettextremen verlangt Materialien spezielle Eigenschaften ab. Walzblei erfüllt diese Voraussetzungen in besonderem Maße.
Hohe
Grundstabilität: Walzblei verfügt über ein sehr hohes
Eigengewicht. Mit einer Materialdicke von 1,25 Milimeter läßt
sich Walzblei in allen gängigen Anwendungen sturmsicher
verlegen. Mit größeren Dicken können Bleibleche noch höhere
Windsoglasten aufnehmen. Grundsätzlich gilt: Je kleiner das
Format, je dicker das Blei und je stabiler der Querstoß, desto
höher ist die Windsogfestigkeit eines Anschlusses.
Passgenaue
Form: Walzblei läßt sich manuell leicht verformen und in
nahezu jede Form bringen. Das Material liegt passgenau auf dem
Deckwerkstoff auf und umkleidet Ecken und Kanten wie eine zweite
Haut. So bieten sich Windsoglasten kaum Angriffsflächen.
Sichere
Befestigung: Wetterextreme verlangen nach Materialien, die
sich ebenso stabil wie flexibel verhalten. Beim Einsatz von
Walzblei werden direkte und indirekte Befestigungsarten häufig
kombiniert. Direkte Befestigungen an der Oberkante von
Bleiblechen dienen als fester Ankerpunkt, während indirekte
Befestigungen ausreichend Spielraum für thermisch bedingte
Ausdehnungen bieten. Besonders oft kommt der einfache liegende
Falz zur Ausführung.
Neben konstruktiven Mängeln und Materialfehlern ist unzureichende Wartung die häufigste Ursache für Dachschäden. Der Zustand von Kehlen oder Übergängen etwa sollte regelmäßig überprüft werden, sonst kann der nächste Sturm weitere Schäden anrichten. Auch hier erweist sich Walzblei als außerordentlich zuverlässig: Reparaturarbeiten sind die Ausnahme. Bleibleche haben in der Bedachung eine durchschnittlich Lebensdauer von 40 bis 50 Jahren, bevor sie aufgrund steigender Reparaturanfälligkeit ausgebessert werden sollten.
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